Zwei Rennen – zwei Siege !!!

Fulminanter Saisonauftakt für das Team Scheid – Honert – Motorsport in die Saison 2017: bei den ersten beiden Läufen konnten Thomas Jäger und Rudi Adams jeweils den Klassensieg in der hart umkämpften Klasse Cup5 der BMW M235i Racing einfahren. Wie hart umkämpft beide Rennen waren, zeigt insbesondere das Ergebnis von VLN #1, als sich Rudi Adams im Schlußspurt um die Winzigkeit von sieben Tausendstel Sekunden (0,007 Sekunden) gegen Yannick Mettler durchsetzen konnte.


Bei VLN #2 war zwar der Vorsprung beim Zieleinlauf deutlich größer, aber Thomas Jäger und Rudi Adams mussten über die gesamte Distanz des Rennens alles geben, um den Sieg sicher zu stellen. “Wobei wir uns hier auch besonders bei unserer Boxencrew bedanken müssen, denn die haben einen perfekten Job gemacht, der uns im Endeffekt auch einen kleinen Vorsprung nach dem letzten Boxenstopp ermöglicht hat”, erklärten Rudi Adams und Thomas Jäger unisono.

Fotos von Peter Elbert

Zweiter – das Motto der Saison 2016

“Der zweite ist der erste Verlierer” – wie oft hat man diesen Satz im Sport schon gehört und gelesen? Und auch wenn man sich im Team Scheid Honert Motorsport schon über den ein oder anderen Sieg in der Saison 2016 gefreut hätte, kann man die Saison durchaus als sehr gelungen betrachten und das genannte Motto vollkommen vergessen.

Sechsmal Zweiter in der VLN, Zweiter beim 24 Stunden Rennen und – logischerweise – auch der zweite Platz im BMW M235i Racing Cup: so lautet die sehr positive Bilanz einer tollen Saison.

“Natürlich hätte ich gerne den ein oder anderen Klassensieg eingefahren”, ärgert sich der junge Österreicher Thomas Jäger schon ein wenig. “Aber man muss neidlos anerkennen, dass das Bonk Team mit den beiden Fahrern Michael Schrey und Alexander Mies in dieser Saison ganz einfach bei nahezu allen Rennen ein klein wenig besser waren als wir. Von daher sind sie nicht nur verdienter Meister im BMW Cup, sondern auch in der gesamten VLN. Glückwunsch auch nochmal an dieser Stelle.”

Aber unzufrieden war Thomas Jäger ebenso wenig wie sein routinierter Teamkollege Rudi Adams. “Es war eine fantastische Saison mit einem der renommiertesten und wohl typischsten VLN Teams überhaupt. Ich kann mich bei Teamchef Johannes Scheid und bei unserem Sponsor Herrn Honert nur dafür bedanken, dass ich als Eifler Urgestein endlich mal im Team von Johannes eine ganze Saison fahren konnte”, freut sich der Nohner über die Saison im Team Scheid Honert Motorsport. “Das Team ist echt toll, jeder einzelne hat einen klasse Job gemacht, schade, dass es nie zum Klassensieg gereicht hat, das Team hätte es sehr verdient gehabt.”

Und auch Teamchef Johannes Scheid bläst ins selbe Horn: “Beide Fahrer haben eine tolle Saison gefahren, Schrey und Mies waren halt einen Ticken besser als wir, daran müssen wir dann für nächstes Jahr arbeiten, um endlich wieder das tolle Gefühl eines Klassensieges einfahren zu können.”

Einig sind sich alle drei, dass die tolle Saison auch deshalb nur möglich war, weil rund 500 Sportwarte und Ehrenamtler zehn mal im Jahr für einen reibungslosen Ablauf bei den Rennen gesorgt haben. “Normalerweise müsste man sich bei jedem einzelnen bedanken, denn ohne die Sportwarte könnten wir sicherlich keine Rennen fahren”, sagt Teamchef Johannes Scheid auch im Namen seiner Fahrer.

“Es würde mich auch freuen, wenn wir in der selben Form in 2017 weiter machen können, wir alle arbeiten mit Hochdruck daran, das Team so zusammen zu lassen. Und dann gibt es auch wieder Klassensiege”, verspricht Teamchef Johannes Scheid in seiner bekannt optimistischen Sichtweise.

VLN #6: Und schon wieder “nur” Platz 2 für den Eifelblitz

Wie es aussieht, hat das Team Scheid – Honert – Motorsport ein Abonnement auf Platz 2 abgeschlossen, denn bereits zum fünften Mal in der Saison 2016 (viermal VLN plus 24h Rennen) erreichten Thomas Jäger und Rudi Adams Platz 2.

Bei der mit 18 Startern sowohl quantitativ als auch qualitativ hochklassig besetzten Klasse  Cup 5 der BMW M 235i Racing Cupautos durchaus ein Grund, froh und stolz über das erreichte zu sein, aber irgendwie kam nicht zu recht Grund zur Freude auf. “Es ist wie verhext, wir sind wirklich gut dabei, versuchen alles, machen keine Fehler, aber das Bonk-Auto mit Alexander Mies und Michael Schrey ist halt jedesmal diesen kleinen Tacken besser als wir”, ärgerte sich Rudi Adams nach dem Rennen.

Auch der Österreicher Thomas Jäger will endlich mal den ersten Sieg einfahren. “Wir sind immer nah dran, aber es reicht leider nicht ganz. Wir haben aber noch vier Chancen diese Saison, und unsere Stunde wird auch noch kommen”, ist sich Thomas Jäger sicher.

Beide Fotos von Peter Elbert

Teamchef Johannes Scheid konnte am Samstag auch einen zumindest kleinen Grund für die “Niederlage” finden. “Wir waren zu Rennbeginn etwas zu sehr im Windschatten des Bonk-BMW unterwegs, dadurch gingen die Temperaturen etwas zu sehr nach oben, was sich dann im Endeffekt auch etwas auf die Leistung auswirkt. Beim nächsten Rennen müssen wir dann einfach vorne wegfahren”, gibt er süffisant zum Besten. “Sowohl Thomas als auch Rudi sind dazu jedenfalls in der Lage und werden dies beim Jahreshighlight der VLN, dem 6 Stunden Rennen am 03.09. unter Beweis stellen.”

VLN #4 2016: Furiose Aufholjagd bringt noch Podiumsplatzierung

Bei äußerst schwierigen Witterungsbedingungen konnte das Team Scheid Honert Motorsport mit seinen beiden Fahrern Rudi Adams und Thomas Jäger eine weitere Podiumsplatzierung in der hartumkämpften Klasse der BMW M235i Racing Cup Fahrzeuge einfahren.

Alle Fotos von Peter Elbert

Doch wenn man den Rennverlauf sieht, wäre sicherlich mehr möglich gewesen als „nur“ Platz 3. Bereits im Training zeigte Nordschleifenspezialist Rudi Adams, dass er sich im Regen pudelwohl fühlt und stellte den Eifelblitz mit deutlichem Vorsprung auf die Pole Position der Startgruppe 3.

Doch bereits in Kurve 3 bekam die Hoffnung auf ein erneut gutes Resultat einen herben Dämpfer. „Dass ich beim Start einen Platz gegen Alexander Mies im Bonk-BMW verloren hatte, war nicht weiter schlimm. Doch in der dritten Kurve wurde ich von Michael Funke hinten links getroffen“, ärgerte sich der Eifelaner Rudi Adams. „Vollkommen unnötig und überflüssig diese Aktion, zumal Michael Funke als Gaststarter damit massiv in den Titelkampf eingegriffen hat.“

Durch den Schaden am Reifen und an der Heckschürze musste Adams bereits Ende der GP-Strecke die Boxen aufsuchen und den Schaden beheben lassen. Gewohnt schnell arbeitete die Crew rund um Teamchef Johannes Scheid die Startnummer 666 ab, doch bedingt durch die zusätzlich Runde GP-Strecke betrug der Rückstand auf die Führenden in der Klasse mehr als 6 Minuten.

 

Mit den zeitweise deutlich schnellsten Rundenzeiten in der Klasse Cup 5 konnte Rudi Adams Platz um Platz aufholen und an den jungen Österreicher Thomas Jäger übergeben. Auch der Bundesheer-Leistungssportler kam mit den extrem schwierigen Bedingungen gut zurecht. „Obwohl es manchmal schon sehr haarig war, denn zum starken Regen kam stellenweise dichter Nebel hinzu. Mein größter Respekt gilt den vielen Sportwarten rund um die Strecke, die es bei diesem Wetter alles andere als einfach hatten.“

Nach vier Stunden hatten Rudi Adams und Thomas Jäger dann aus einem Rückstand von 6 Minuten zu Beginn bis auf 1:22 min. zum Schluss verkürzen können, was mehr als deutlich zeigt, wer an diesem verregneten Renntag das klar schnellste Team in der Klasse Cup5 war.

„Platz 3 ist zwar ein gutes Ergebnis, aber im Endeffekt ist der Ärger um den verpassten Klassensieg größer“, wusste auch Rudi Adams. „Aber Danke schön ans Team, die erneut einen super Job gemacht haben. „In drei Wochen greifen wir wieder an, irgendwann ist das Rennglück dann auch mal auf unserer Seite.“

24h Rennen 2016: Hervorragender Platz 2 für Scheid – Honert – Motorsport

Mit einem hervorragenden zweiten Platz in der Klasse der BMW M235i Racing Cup-Fahrzeuge konnte das Team Scheid – Honert – Motorsport das alljährliche Jahreshighlight am Nürburgring, das ADAC 24 Stunden Rennen beenden.

Bereits im Training konnte mit Platz 2, nur knapp hinter dem Trainingsschnellsten, gezeigt werden, dass der Eifelblitz mit den Fahrern Rudi Adams, Thomas Jäger und Max Partl ein ernstes Wort um den Sieg mitkämpfen werden.


Alle Fotos von Daniel Spaar (dspicture.com)

Die Vorgabe von Teamchef Johannes Scheid lautete aber zunächst einmal „sicher durchfahren“, doch bereits nach wenigen Runden gab es den ersten kleinen Schock zu überwinden. In einem plötzlich einsetzenden Hagelschauer im Bereich Arembergkurve flogen reihenweise Fahrzeuge ab und über die TV-Bildschirme konnte die Crew von Scheid Motorsport sehen, dass auch der blaue Scheid-BMW auf Abwegen unterwegs war. Doch zum Glück gab es nur eine ganz leichte Berührung mit der Leitplanke, die ohne weitere Folgen bleiben sollte.

Das Rennen musste aufgrund der schlimmen Witterungsbedingungen für drei Stunden unterbrochen werden, ehe es dann bei weiter schwierigen Bedingungen weiter ging.

Alle drei Fahrer blieben dabei komplett fehlerfrei und konnten einen sicheren zweiten Platz in der Klasse und einen außergewöhnlichen 27. Platz im Gesamtklassement einnehmen. Deshalb außergewöhnlich, wenn man sieht, dass sage und schreibe 39 GT3-Fahrzeuge am Start waren, die ebenso wie die zahlreichen Cup-Porsche doch deutlich stärker sind als der doch seriennahe BMW M235i Racing Cup.

Teamchef Johannes Scheid: „Man sieht mal wieder, dass es wichtig ist, fehlerfrei durchzukommen, dann landet man im Gesamtergebnis auch so weit vorne. Wir müssen aber auch anerkennen, dass das Bonk-Auto mit Mies, Schrey, Akata und Vanthoor etwas konstanter ihre schnellen Rundenzeiten fahren konnten und daher verdient gewonnen haben. Bei VLN 4 am 25.06. greifen wir aber voll an und wollen endlich den ersten Klassensieg des Jahres einfahren.“

Rudi Adams war ebenfalls zufrieden. „Natürlich will man als Fahrer immer gewinnen, aber das wichtigste ist, dass wir so gut durchgekommen sind. Denn gerade der Re-Start in der Gicht war schon sehr, sehr schwierig zu fahren. Ich habe schon sehr viele 24 Stunden Rennen auf der Nordschleife gefahren, aber solch schwierige Bedingungen habe ich noch nie erlebt. Insgesamt war es ein sehr tolles Wochenende, für das ich mich bei der gesamten Mannschaft von Scheid – Honert – Motorsport sehr bedanken muss, es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht.“

Der Österreicher Thomas Jäger fand ähnlich Worte. „Die Crew hat einen super Job gemacht, so dass wir Fahrer uns komplett aufs Fahren konzentrieren konnten, was bei diesen Bedingungen auch ganz wichtig war. Nach dem Rennen war ich sehr k.o., weil wir ja nur zu dritt gefahren sind und gerade die Doppelstints doch sehr anstrengend waren. Wir waren aber von den Rundenzeiten auf Augenhöhe mit dem Bonk-BMW, so dass wir daraus eine Menge Motivation für den vierten VLN-Lauf am 25.06. ziehen können.“

Auch Comebacker Max Partl war voller Freude. „Beruflich bedingt habe ich leider nicht die Zeit, eine komplette Saison zu fahren. Aber das 24 Stunden Rennen im Team vom Johannes stand auf meiner Planung natürlich ganz weit oben. Ich bin sehr froh, dass wir fehlerfrei durchgekommen sind und auch so gut abgeschnitten haben. Danke an alle Teammitglieder, ich habe mich auf Anhieb wieder wie zu Hause gefühlt. Es ist immer schön, für Scheid Motorsport an den Start zu gehen.“