VLN #4 2016: Furiose Aufholjagd bringt noch Podiumsplatzierung

Bei äußerst schwierigen Witterungsbedingungen konnte das Team Scheid Honert Motorsport mit seinen beiden Fahrern Rudi Adams und Thomas Jäger eine weitere Podiumsplatzierung in der hartumkämpften Klasse der BMW M235i Racing Cup Fahrzeuge einfahren.

Alle Fotos von Peter Elbert

Doch wenn man den Rennverlauf sieht, wäre sicherlich mehr möglich gewesen als „nur“ Platz 3. Bereits im Training zeigte Nordschleifenspezialist Rudi Adams, dass er sich im Regen pudelwohl fühlt und stellte den Eifelblitz mit deutlichem Vorsprung auf die Pole Position der Startgruppe 3.

Doch bereits in Kurve 3 bekam die Hoffnung auf ein erneut gutes Resultat einen herben Dämpfer. „Dass ich beim Start einen Platz gegen Alexander Mies im Bonk-BMW verloren hatte, war nicht weiter schlimm. Doch in der dritten Kurve wurde ich von Michael Funke hinten links getroffen“, ärgerte sich der Eifelaner Rudi Adams. „Vollkommen unnötig und überflüssig diese Aktion, zumal Michael Funke als Gaststarter damit massiv in den Titelkampf eingegriffen hat.“

Durch den Schaden am Reifen und an der Heckschürze musste Adams bereits Ende der GP-Strecke die Boxen aufsuchen und den Schaden beheben lassen. Gewohnt schnell arbeitete die Crew rund um Teamchef Johannes Scheid die Startnummer 666 ab, doch bedingt durch die zusätzlich Runde GP-Strecke betrug der Rückstand auf die Führenden in der Klasse mehr als 6 Minuten.

 

Mit den zeitweise deutlich schnellsten Rundenzeiten in der Klasse Cup 5 konnte Rudi Adams Platz um Platz aufholen und an den jungen Österreicher Thomas Jäger übergeben. Auch der Bundesheer-Leistungssportler kam mit den extrem schwierigen Bedingungen gut zurecht. „Obwohl es manchmal schon sehr haarig war, denn zum starken Regen kam stellenweise dichter Nebel hinzu. Mein größter Respekt gilt den vielen Sportwarten rund um die Strecke, die es bei diesem Wetter alles andere als einfach hatten.“

Nach vier Stunden hatten Rudi Adams und Thomas Jäger dann aus einem Rückstand von 6 Minuten zu Beginn bis auf 1:22 min. zum Schluss verkürzen können, was mehr als deutlich zeigt, wer an diesem verregneten Renntag das klar schnellste Team in der Klasse Cup5 war.

„Platz 3 ist zwar ein gutes Ergebnis, aber im Endeffekt ist der Ärger um den verpassten Klassensieg größer“, wusste auch Rudi Adams. „Aber Danke schön ans Team, die erneut einen super Job gemacht haben. „In drei Wochen greifen wir wieder an, irgendwann ist das Rennglück dann auch mal auf unserer Seite.“

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