Olli Martini

VLN #6: Und schon wieder “nur” Platz 2 für den Eifelblitz

Wie es aussieht, hat das Team Scheid – Honert – Motorsport ein Abonnement auf Platz 2 abgeschlossen, denn bereits zum fünften Mal in der Saison 2016 (viermal VLN plus 24h Rennen) erreichten Thomas Jäger und Rudi Adams Platz 2.

Bei der mit 18 Startern sowohl quantitativ als auch qualitativ hochklassig besetzten Klasse  Cup 5 der BMW M 235i Racing Cupautos durchaus ein Grund, froh und stolz über das erreichte zu sein, aber irgendwie kam nicht zu recht Grund zur Freude auf. “Es ist wie verhext, wir sind wirklich gut dabei, versuchen alles, machen keine Fehler, aber das Bonk-Auto mit Alexander Mies und Michael Schrey ist halt jedesmal diesen kleinen Tacken besser als wir”, ärgerte sich Rudi Adams nach dem Rennen.

Auch der Österreicher Thomas Jäger will endlich mal den ersten Sieg einfahren. “Wir sind immer nah dran, aber es reicht leider nicht ganz. Wir haben aber noch vier Chancen diese Saison, und unsere Stunde wird auch noch kommen”, ist sich Thomas Jäger sicher.

Beide Fotos von Peter Elbert

Teamchef Johannes Scheid konnte am Samstag auch einen zumindest kleinen Grund für die “Niederlage” finden. “Wir waren zu Rennbeginn etwas zu sehr im Windschatten des Bonk-BMW unterwegs, dadurch gingen die Temperaturen etwas zu sehr nach oben, was sich dann im Endeffekt auch etwas auf die Leistung auswirkt. Beim nächsten Rennen müssen wir dann einfach vorne wegfahren”, gibt er süffisant zum Besten. “Sowohl Thomas als auch Rudi sind dazu jedenfalls in der Lage und werden dies beim Jahreshighlight der VLN, dem 6 Stunden Rennen am 03.09. unter Beweis stellen.”

VLN #4 2016: Furiose Aufholjagd bringt noch Podiumsplatzierung

Bei äußerst schwierigen Witterungsbedingungen konnte das Team Scheid Honert Motorsport mit seinen beiden Fahrern Rudi Adams und Thomas Jäger eine weitere Podiumsplatzierung in der hartumkämpften Klasse der BMW M235i Racing Cup Fahrzeuge einfahren.

Alle Fotos von Peter Elbert

Doch wenn man den Rennverlauf sieht, wäre sicherlich mehr möglich gewesen als „nur“ Platz 3. Bereits im Training zeigte Nordschleifenspezialist Rudi Adams, dass er sich im Regen pudelwohl fühlt und stellte den Eifelblitz mit deutlichem Vorsprung auf die Pole Position der Startgruppe 3.

Doch bereits in Kurve 3 bekam die Hoffnung auf ein erneut gutes Resultat einen herben Dämpfer. „Dass ich beim Start einen Platz gegen Alexander Mies im Bonk-BMW verloren hatte, war nicht weiter schlimm. Doch in der dritten Kurve wurde ich von Michael Funke hinten links getroffen“, ärgerte sich der Eifelaner Rudi Adams. „Vollkommen unnötig und überflüssig diese Aktion, zumal Michael Funke als Gaststarter damit massiv in den Titelkampf eingegriffen hat.“

Durch den Schaden am Reifen und an der Heckschürze musste Adams bereits Ende der GP-Strecke die Boxen aufsuchen und den Schaden beheben lassen. Gewohnt schnell arbeitete die Crew rund um Teamchef Johannes Scheid die Startnummer 666 ab, doch bedingt durch die zusätzlich Runde GP-Strecke betrug der Rückstand auf die Führenden in der Klasse mehr als 6 Minuten.

 

Mit den zeitweise deutlich schnellsten Rundenzeiten in der Klasse Cup 5 konnte Rudi Adams Platz um Platz aufholen und an den jungen Österreicher Thomas Jäger übergeben. Auch der Bundesheer-Leistungssportler kam mit den extrem schwierigen Bedingungen gut zurecht. „Obwohl es manchmal schon sehr haarig war, denn zum starken Regen kam stellenweise dichter Nebel hinzu. Mein größter Respekt gilt den vielen Sportwarten rund um die Strecke, die es bei diesem Wetter alles andere als einfach hatten.“

Nach vier Stunden hatten Rudi Adams und Thomas Jäger dann aus einem Rückstand von 6 Minuten zu Beginn bis auf 1:22 min. zum Schluss verkürzen können, was mehr als deutlich zeigt, wer an diesem verregneten Renntag das klar schnellste Team in der Klasse Cup5 war.

„Platz 3 ist zwar ein gutes Ergebnis, aber im Endeffekt ist der Ärger um den verpassten Klassensieg größer“, wusste auch Rudi Adams. „Aber Danke schön ans Team, die erneut einen super Job gemacht haben. „In drei Wochen greifen wir wieder an, irgendwann ist das Rennglück dann auch mal auf unserer Seite.“

24h Rennen 2016: Hervorragender Platz 2 für Scheid – Honert – Motorsport

Mit einem hervorragenden zweiten Platz in der Klasse der BMW M235i Racing Cup-Fahrzeuge konnte das Team Scheid – Honert – Motorsport das alljährliche Jahreshighlight am Nürburgring, das ADAC 24 Stunden Rennen beenden.

Bereits im Training konnte mit Platz 2, nur knapp hinter dem Trainingsschnellsten, gezeigt werden, dass der Eifelblitz mit den Fahrern Rudi Adams, Thomas Jäger und Max Partl ein ernstes Wort um den Sieg mitkämpfen werden.


Alle Fotos von Daniel Spaar (dspicture.com)

Die Vorgabe von Teamchef Johannes Scheid lautete aber zunächst einmal „sicher durchfahren“, doch bereits nach wenigen Runden gab es den ersten kleinen Schock zu überwinden. In einem plötzlich einsetzenden Hagelschauer im Bereich Arembergkurve flogen reihenweise Fahrzeuge ab und über die TV-Bildschirme konnte die Crew von Scheid Motorsport sehen, dass auch der blaue Scheid-BMW auf Abwegen unterwegs war. Doch zum Glück gab es nur eine ganz leichte Berührung mit der Leitplanke, die ohne weitere Folgen bleiben sollte.

Das Rennen musste aufgrund der schlimmen Witterungsbedingungen für drei Stunden unterbrochen werden, ehe es dann bei weiter schwierigen Bedingungen weiter ging.

Alle drei Fahrer blieben dabei komplett fehlerfrei und konnten einen sicheren zweiten Platz in der Klasse und einen außergewöhnlichen 27. Platz im Gesamtklassement einnehmen. Deshalb außergewöhnlich, wenn man sieht, dass sage und schreibe 39 GT3-Fahrzeuge am Start waren, die ebenso wie die zahlreichen Cup-Porsche doch deutlich stärker sind als der doch seriennahe BMW M235i Racing Cup.

Teamchef Johannes Scheid: „Man sieht mal wieder, dass es wichtig ist, fehlerfrei durchzukommen, dann landet man im Gesamtergebnis auch so weit vorne. Wir müssen aber auch anerkennen, dass das Bonk-Auto mit Mies, Schrey, Akata und Vanthoor etwas konstanter ihre schnellen Rundenzeiten fahren konnten und daher verdient gewonnen haben. Bei VLN 4 am 25.06. greifen wir aber voll an und wollen endlich den ersten Klassensieg des Jahres einfahren.“

Rudi Adams war ebenfalls zufrieden. „Natürlich will man als Fahrer immer gewinnen, aber das wichtigste ist, dass wir so gut durchgekommen sind. Denn gerade der Re-Start in der Gicht war schon sehr, sehr schwierig zu fahren. Ich habe schon sehr viele 24 Stunden Rennen auf der Nordschleife gefahren, aber solch schwierige Bedingungen habe ich noch nie erlebt. Insgesamt war es ein sehr tolles Wochenende, für das ich mich bei der gesamten Mannschaft von Scheid – Honert – Motorsport sehr bedanken muss, es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht.“

Der Österreicher Thomas Jäger fand ähnlich Worte. „Die Crew hat einen super Job gemacht, so dass wir Fahrer uns komplett aufs Fahren konzentrieren konnten, was bei diesen Bedingungen auch ganz wichtig war. Nach dem Rennen war ich sehr k.o., weil wir ja nur zu dritt gefahren sind und gerade die Doppelstints doch sehr anstrengend waren. Wir waren aber von den Rundenzeiten auf Augenhöhe mit dem Bonk-BMW, so dass wir daraus eine Menge Motivation für den vierten VLN-Lauf am 25.06. ziehen können.“

Auch Comebacker Max Partl war voller Freude. „Beruflich bedingt habe ich leider nicht die Zeit, eine komplette Saison zu fahren. Aber das 24 Stunden Rennen im Team vom Johannes stand auf meiner Planung natürlich ganz weit oben. Ich bin sehr froh, dass wir fehlerfrei durchgekommen sind und auch so gut abgeschnitten haben. Danke an alle Teammitglieder, ich habe mich auf Anhieb wieder wie zu Hause gefühlt. Es ist immer schön, für Scheid Motorsport an den Start zu gehen.“

VLN #3: erneut Platz 2 für Scheid – Honert – Motorsport

Bundesheer-Leistungssportler Thomas Jäger lieferte zusammen mit seinem Teamkollegen Rudi Adams auch beim 3. Saisonlauf der VLN- Langstreckenmeisterschaft eine starke Vorstellung ab und sicherten dem Team Scheid-Honert Motorsport den nächsten Podiumsplatz.

Bereits im Qualifying am frühen Samstagmorgen zeigte das BMW Team aus der direkten Nähe des Nürburgrings, dass auch dieses Mal wieder mit ihnen zu rechnen sei. Der 21-Jährige Österreicher sicherte dem Team mit einer Zeit von 9.06.883 den 1. Platz in der 21 teilnehmerstarken BMW M235i Racing Cup Klasse und stellte somit den „Eifelblitz“ auf die Poleposition.

Thomas Jäger sagte dazu nach dem Qualifying: “ Ich bin überglücklich mit meiner Runde, auch wenn ich noch etwas Luft nach oben gehabt hätte, da ich an der einen oder andere Stelle sogar noch Verkehr hatte und etwas Zeit verloren habe. Aber diese Zeit ist die absolut schnellste, welche mit dem BMW M235i Racing Cup 2016 gefahren wurde und fast 2 Sekunden schneller als jene des 2. Platzierten. Das zeigt eindeutig, wie stark wir dieses Jahr aufgestellt sind. Danke an das Team für das tolle Auto. Jetzt heißt es im Rennen die gute Ausgangslage zu nutzen.“

Als das Team Scheid-Honert dann um 12 Uhr in das 4h Rennen auf der Nürburgring- Nordschleife startete, saß Nordschleifenspezialist Rudi Adams am Steuer des Eifelblitz. Adams konnte am Start die Führung verteidigen, musste allerdings später 2 Kontrahenten im Windschattenduell ziehen lassen. So übergab Adams nach 1h20 das Steuer an 3. Position liegend für die restlichen 2h40 an Jäger.
Rudi Adams führt die Meute der BMW M235i Racing Cup durch die Hatzenbach

Heeressportler Jäger kämpfte sich dann wieder an die Spitze zurück und lieferte sich, zur großen Freude der Fans, mit Kontrahent Michael Schrey vom Team Bonk Motorsport einen bitteren Schlagabtausch. Runde für Runde kämpfte das Duo an der Spitze um die Führung und setzte sich vom Rest des BMW M235i Racing Cup Feldes ab.

Die Entscheidung fiel dann beim notwendigen 3. Tankstopp kurz vor Rennende. Da das Team anfangs des Rennens eine Runde früher stoppte, musste man nun länger beim Nachtanken stehen und büste so zu viel Zeit auf Schrey ein, sodass es leider nicht mehr reichte, um nochmals um die Führung zu kämpfen und Scheid-Honert- Motorsport musste sich erneut mit dem 2. Platz begnügen.

Alle Fotos von Peter Elbert

Thomas Jäger zum erfolgreichen Rennwochenende: “ Auch wenn wir uns nach dem starken Qualifying gerne den Sieg im Rennen gewünscht hätten, müssen wir mit dem Wochenende zufrieden sein. Wir sind die bisher schnellste Runde der Saison 2016 gefahren und konnten mit dem Podiumsplatz ein weiteres Topresultat in einer der stärksten Klassen der VLN einfahren. Danke auch an Michael Schrey für den geilen Kampf. Leider haben wir uns diesmal mit der Strategie etwas vertan und dadurch am Ende zu viel Rückstand gehabt, um nochmals um den Sieg zu kämpfen. Jetzt freuen wir uns auf das 24H Rennen nächste Woche und hoffen, dass uns auch dort wieder viele Fans unterstützen werden. Danke an meine Sponsoren, meinen Teamkollegen Rudi Adams und das Team Scheid-Honert Motorsport.“

Der Sender Sport 1 zeigt eine 30-minütige Zusammenfassung des 3 VLN-Laufes am 21. Mai um 21:30 Uhr. Der vierte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 25. Juni statt und führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

VLN #2 2016: Platz 2 für den Eifelblitz

Mit Platz 2 in der Klasse der BMW M235i Racing Cup Fahrzeuge konnte das Team Scheid Honert Motorsport sehr zufrieden sein, hatte man den möglichen Klassensieg bei Lauf nur durch eine nachträgliche Zeitstrafe verloren.

Ein paar kleine Veränderungen am Setup machten beide Fahrer, Thomas Jäger und Rudi Adams, bereits im Vorfeld sehr optimistisch auf das Rennen. Allerdings spielte der Wettergott nicht ganz so mit, wie sich die beiden es sich gewünscht hätten. „Beim Qualifying hatten wir nicht den rechten Zeitpunkt für eine möglichst freie Runde auf möglichst trockener Runde zu finden“, ärgerte sich Teamchef Johannes Scheid zwar ein wenig, wusste aber, dass mit Startplatz 4 fürs Rennen alles offen ist.

Startfahrer Thomas Jäger musste dann eine sehr schwierige Startphase überstehen, indem er auf Regenreifen setzte, die Strecke aber bereits im Laufe der ersten Runde stark abtrocknete. „Außerdem hatte ich noch etwas Pech mit ein paar unglücklichen Gelbphasen, in denen ich etwas Zeit auf den Bonk-BMW von Mies / Schrey verlor“, wusste der junge Österreicher ob der Schwierigkeiten während seiner beiden Stints.

Auf Rang 2 konnte er für die letzten 80 Minuten an Rudi Adams übergeben, der bei seinem erst zweiten Rennen im BMW M235i erneut mehr als überzeugen konnte und den Abstand auf den Führenden sogar verkürzen konnte. „Mir wäre es sogar lieber gewesen, wenn es noch mehr geregnet hätte, aber auch so bin ich sehr happy“, freute sich der Eifelaner im Eifelblitz. „Ich fühle mich jedenfalls sehr froh im Team und freue mich bereits jetzt auf VLN 3.“

(alle Fotos von Peter Elbert)

Für mehr als Platz 2 reichte es aber dann leider nicht mehr, aber beide Fahrer sind sich sicher, beim nächsten Rennen wieder um den Sieg mitkämpfen zu können. „Sieht man doch an unserer schnellsten Rennrunde, die nur 0,2 sec. hinter der schnellsten Zeit in der Klasse lag“, ist sich Thomas Jäger sicher. „Und da Rudi bereits im zweiten Rennen in diesem Auto die Rundenzeiten genauso mitgehen kann, sind wir bestens aufgestellt, zumal Johannes Scheid und seine Crew uns jedes Mal ein perfektes Auto hinstellen.“